„Kaum sind wir mehr ein paar Tage unterwegs, da haben wir schon die Hälfte der Strecke hinter uns . . . – im Grunde genommen ist das doch verrückt, was wir hier machen! Aber das Gefühl, als wir diese imaginäre Halbzeit-Grenze überfahren haben, war für mich und auch für das Team sensationell.
Verrückt ist auch, dass man hier in Kansas kein Netz fürs Handy und fürs Internet bekommt. Ich meine, wir sind hier eigentlich nicht im Irgendwo unterwegs, sondern in den USA!
Genauso verrückt ist, dass es nach 1500 Meilen bei mir langsam aber sicher zu laufen anfängt. Ich bin, zieht man die gefahrenen Kilometer in Betracht, mittlerweile wirklich gut unterwegs. Dabei muss ich zugeben, dass ich zeitweise gefährlich nah am Cut unterwegs war. Aber jetzt habe ich ein bisschen Vorsprung herausfahren können.
Gar nicht gut gelaufen ist es hingegen für meinen Freund Ian. Er hat ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen, so dass er leider aussteigen musste. Echt schade, wir wollten das Ding hier eigentlich gemeinsam durchziehen.
Aber auch daran erkennt man, dass dies hier wirklich das härteste Rennen der Welt ist. Das hab ich auch selbst schon erfahren, ich bin schon weit in meine Grenzbereiche vorgestoßen.
Gut, dass meine Jungs im Van hinter mir her fahren. Denn sie sehen sofort, wenn ich anfange nachts Schlangenlinien zu fahren. Dann hupen sie, dann werd ich wieder richtig wach, und dann kann’s weiter gehen.”








Hallo Holger, es ist wirklich absolute Spitzenklasse was Du bisher abgeliefert hast. Im Forum bis Du Thema Nr. 1 und die Eintragungen in Deinem Tagebuch werden von mir sehnlich erwartet. Noch mehr freue nicht nur ich mich, sondern auch alle anderen auf die Liveberichterstattung von Dir. Also halt die Ohren steif und radel auch noch den Rest.
Alles Gute und tschüss
Jens