Newsletter 7.7.2010

Der Essener Extremsportler Holger Röthig hat bei der Langstrecken-Radfahrprüfung „Sliven – Varna – Sliven“ das Siegerpodest nur knapp verfehlt. Der 40-jährige beendete die 1200 Kilometer lange Strecke, die ihn kreuz und quer durch Bulgarien geführt hat, auf dem undankbaren vierten Rang.

Lange hatte der Ausdauerathlet aus Essen-Rüttenscheid entweder geführt oder zumindest Tuchfühlung zur Spitze gehalten. „Bis in die zweite Nacht hinein sind mein Leidensgenosse John Bartman und ich vorne weg gefahren, aber schon bei unserer ersten Schlafpause sind wir leider überholt worden“, schildert Röthig das Geschehen auf der Strecke. Die beiden kämpften gemeinsam, insbesondere gegen den Regen, den Gegenwind und die zeitweise starken Gewitter, aber irgendwann war bei Röthig der Akku schließlich leer. „John musste fast die ganze Zeit die Führungsarbeit leisten – ich habe ihn dann fahren lassen müssen“, so Röthig, für den es erst nach zwei bis drei Stunden Schlaf weiterging. „Die letzten 200 Kilometer bin ich vor Schmerzen fast komplett im Stehen gefahren.“

Vor zwei Jahren hatte der Fahrer des TV Kettwig das Rennen durch Bulgarien noch gewonnen. Obwohl er diesmal nur 10 Minuten langsamer war, reichte es lediglich zu Rang vier. „Schade, aber mehr war einfach nicht drin“, kommentierte der Extremsportler.

Nun will Holger Röthig erst einmal ausgiebig regenerieren: „Erst das Race Across America quer durch die USA, dann mit dem Flieger rüber nach Deutschland, dann beinahe ohne Pause weiter nach Bulgarien, und dann noch die 1200 Kilometer – in den kommenden Wochen fahre ich mit dem Fahrrad höchstens bis zum Baldeneysee.“

Das nächste sportliche Event steht dann Mitte August an, bei der Fahrt von Hamburg nach Berlin und zurück – mit einem „kleinen Schlenker“ auf dem Rückweg über Köln.

Newsletter 22.06.2010

Völlig übermüdet und sichtlich gezeichnet von den Strapazen hat der Essener Extremsportler Holger Röthig das „Race Across America“ vorzeitig beenden müssen. Nach mehr als 2500 Meilen und mehr als zehn Tagen im Sattel stieg der 40-jährige Langstrecken-Radrennfahrer vom Rad.

Zwei Nächte vor dem Ausstieg war die Welt des Holger Röthig noch in Ordnung, aber der fortwährende [...]

RAAM-Tagebuch, letzter Teil . . .

„Es hat mich also doch erwischt – DNF. Nach mehr als 2500 Meilen, etwa 450 Meilen vor dem Ziel – DNF. Nach zehn Tagen und sieben Stunden, fast ununterbrochen im Sattel – DNF. Da fehlen einem fast die Worte; did not finish.

So bitter die Situation jetzt auch erscheinen mag – jedem, der hier mitfährt, ist [...]

RAAM-Tagebuch, Tag 10

„Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Da fährst du tagelang durch die Gegend, extreme Hitze wechselt sich ab mit Schnee, Frost oder einfach nur Regen, du strampelst und strampelst, bist mehr als 3000 Kilometer unterwegs . . . und dann fährst du um lausige elf Minuten an der Katastrophe vorbei. Ein [...]

RAAM-Tagebuch, Tag 09

Die Fangemeinde wächst . . .

„Zum Glück gibt es hier beim RAAM ja für alles Mögliche einen Preis – für den schnellsten Polizisten, für den schnellsten Feuerwehrmann, . . . Es gibt auch einen Preis für den langsamsten Finisher. Und da bin ich im Moment ein ganz heißer Anwärter.

Einerseits ärgert es mich, dass ich [...]

RAAM-Tagebuch, Tag 08

„Kaum sind wir mehr ein paar Tage unterwegs, da haben wir schon die Hälfte der Strecke hinter uns . . . – im Grunde genommen ist das doch verrückt, was wir hier machen! Aber das Gefühl, als wir diese imaginäre Halbzeit-Grenze überfahren haben, war für mich und auch für das Team sensationell.

Verrückt ist auch, dass [...]

TS 28 El Dorado mit Einsatz

Tagein, Tagaus

Mit dem Rad auf dem Highway

TS 27 Greensburg, Kansas

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